Fellwechsel bei Hund & Katze

Tipps zum Thema Fellwechsel

bei Hund & Katze

Das Thema Fellwechsel beschäftigt viele Hunde- und Katzenbesitzer jedes Jahr auf ein Neues.

Denn grade zur Frühjahrs- und Herbstzeit fliegen die Haare nur so in der Wohnung herum.
Es gibt allerdings auch Hunde, die haaren wenig bis garnicht (z.B. Pudel & Schnauzer). Andererseits gibt es auch Hunde, überwiegend kastrierte, die das ganze Jahr über haaren können. Genauso haaren alle Katzen, gerade beim Fellwechsel.  Viele Hunde- und Katzenbesitzer sind dann am verzweifeln.

Es sind viele Faktoren die beim Fellwechsel eine Rolle spielen; z.B. die Rasse, das Geschlecht (Hormone), die Ernährung, Wohnungs- oder Zwingerhaltung, Freiganghaltung, das Alter, Licht, die Temperatur, Stress und Erkankungen.

Der Fellwechsel an sich kann 6 bis 7 Wochen dauern, bei jüngeren Hunden geht es auch schneller.

Hier einige Tipps von mir, wie Sie die Zeit des Fellwechsels am besten überstehen:

1. Bürsten & Kämmen

Kämmen beim Fellwechsel

Durch vermehrtes Bürsten & Kämmen wird die Haut besser und mehr durchblutet und die losen Haare entfernt.
Das erleichtert dem Hund und der Katze den Fellwechsel ungemein und Sie brauchen keine Unmengen von Haaren wegzusaugen, denn das was ausgebürstet wurde, fliegt nicht mehr in der Wohnung herum. Viele Hunde & Katzen mögen außerdem das Bürsten gerne und empfinden es als Streicheleinheit, was wiederum auch die Bindung zwischen Hund/Katze und Mensch stärkt.
Auf jeden Fall muss das alte Fell raus, damit das neue nachfolgende Fell besser nachwachsen kann.

Empfehlung:

  • Glattes Fell (wöchentlich kämmen und bürsten)
  • Seidiges Fell (täglich kämmen und bürsten)
  • Drahthaar (wöchentlich kämmen und bürsten – alle 3 bis 4 Monate trimmen)
  • Langhaar mit Unterfell (wöchentlich kämmen und bürsten)
  • Nichthaarendes, gelocktes Fell (2-3 mal pro Woche kämmen und bürsten – alle 6 bis 8 Wochen scheren)

Wenn Sie Ihren Hund auch baden möchten, dann bitte nicht zu häufig, da sonst die wasserabweisende Schutzschicht der Haare zerstört wird. Benutzen Sie bitte zu dem nur Hundeshampoos oder klares Wasser, damit die Haut nicht gereizt wird.

Bei Katzen empfiehlt sich Trockenshampoo. Dieses wird nur ins Fell einmassiert und die Reste ausgebürstet.

2. Öl ins Futter – essentielle Fettsäuren

Wenn Sie Ihren Hund & Katze zusätzlich zum Bürsten in der Zeit des Fellwechsels unterstützen möchten, können Sie Öl übers Futter tun. Wenn Sie dies nicht schon bereits in Erwägung gezogen haben, denn bei BARF ist dies üblich. Bitte nicht zu viel, denn von zuviel Öl  kann der Hund Durchfall bekommen.
0,3g Öl pro Kilogramm braucht der Hund täglich um seinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren zu decken. ( 1 TL sind ca. 3g und ein 1 EL ca. 10g Öl)
Bei Katzen reicht ein 1/4- 1/2 TL täglich.

Welche Öle in Fragen kommen; siehe hier

Das Öl mit seinen essentiellen Fettsäuren ist nicht nur gut für Haut und Fell, sondern unterstützt zusätzlich auch den natürlichen Fellwechsel. Nach einigen Wochen wird das Fell deutlich glänzender werden.

3. Nahrungsergänzung durch Kräuter

Falls Sie Ihren Hund & Katze noch zusätzlich zum Bürsten und Öl unterstützen möchten, wäre zu empfehlen Bierhefe, Biotin  oder  die DHN® Derma Phyt Kräutermischung zu zufüttern.

Traditionell wird Bierhefe vor allem zur Unterstützung von Haut und Fell verwendet, sowie zur Stärkung des Nervensystems.

Für die ernährungsphysiologischen Unterstützung (für Haut und  Haarkleid ) kann die DHN® Derma Phyt Kräutermischung zugefüttert werden. Dies wäre insbesondere für Hunde, die zu Juckreiz, Allergien oder Haarausfall neigen geeignet.

Ganz wichtig für Katzen ist die Gabe von Katzengras oder Katzenmalzpasten. Denn Katzen verschlucken bei der Fellpflege jede Menge ausgefallener Haare, die dann wieder herausgewürgt werden müssen. Katzengras und Katzenmalz erleichtern dieses.

Jede Menge Interessantes über die Pflege eines Hundes findet Ihr auch unter Hundepflege. Unter anderem werden folgende informative Themen über Hunde erläutert: Fellpflege, Fellarten, Fellwechsel, Zahnpflege, Krallen richtig schneiden und vieles mehr.