Fahrradanhänger für Hunde

Wer viel in der freien Natur unterwegs ist und auf das Autofahren verzichten möchte, kann seinen geliebten Vierbeiner auch mit einem Fahrradanhänger für Hunde transportieren. Solche Anhänger eignen sich für Hunde jeder Art und Größe. So können sie Hunde bis zu einem Gewicht von 55 kg damit transportieren.
Aber auch im riskanten Stadtverkehr bietet solch ein Hundeanhänger ein großes Maß an Sicherheit. Zudem ist er vorteilhaft für ältere Hunde die nicht mehr so gut laufen können, konditionell etwas schwächer oder gar verletzt sind. Mit einem Fahrradanhänger für Hunde können Vierbeiner nicht nur stressfrei, sicher und wettergeschützt transportiert werden, sondern haben auch noch Spaß dabei!

Ausstattung

Fahrradanhänger für Hunde sind ähnlich aufgebaut und ausgestattet wie Kinderanhänger. Die Anhängerkupplung befindet sich an gleicher Stelle, nämlich an der Nabe des linken hinteren Rades. An der Kupplung wird der Anhänger dann über die Deichsel mit dem Fahrrad verbunden. Für eine ausgeprägte Sicherheit, auch bei längeren Fahrten, wird der Anhänger zudem noch mit einer bereits angebrachten Sicherheitsleine an der Kupplung befestigt. So ist der Anhänger noch mit dem Fahrrad verbunden, falls sich im Notfall die Kupplung löst.

Der Anhänger verfügt über zwei Rollen, die oft über ein Autoventil verfügen, das an jeder Tankstelle beliebig aufgefüllt werden kann.

Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Da es heutzutage eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen von Fahrradanhängern gibt, siehe www.fahrradanhaenger-hunde.de, sollte man sich im Vorfeld über die gewünschten Eigenschaften im Klaren sein. Es gibt sehr robuste oder komfortable Anhänger, aber auch solche, die leicht auseinander gebaut und verstaut werden können. Auch das Gelände, in dem man sich befindet, spielt eine Rolle. Wird der Anhänger lediglich auf der Straße genutzt oder auch in einem rauem Gelände? Bei einer dauerhaften Nutzung benötigt man einen belastbareren Anhänger, als wenn man nur selten unterwegs ist.

Sind diese Punkte geklärt, gilt es sich für das richtige Gewicht zu entscheiden. Da der Transport des Hundeanhängers auf Dauer anstrengend sein kann, sollte man sich generell für ein leichtes und stabiles Modell entscheiden. Viele gute Hersteller verwenden oft Aluminium für den Rahmen, um den Anhänger leichter zu machen. Aluminium hat ein sehr geringes Eigengewicht. Die Seile des Anhängers bestehen oft aus Kunststoff. Fahrradanhänger für Hunde sollten ein Gewicht von 15 kg nicht überschreiten.

Natürlich muss auch der geliebte Vierbeiner in den Anhänger passen. Deshalb sollte man ein Modell wählen, in dem der Hund sich über einen längeren Zeitraum wohlfühlen kann und nicht zuletzt genügend Platz hat, um aufrecht zu sitzen oder sich hin zulegen.

Es gibt außerdem Anhänger, die mit der Anhängerkupplung am Gepäckträger befestigt werden. Dies ist oft bei preiswerten Modellen der Fall. Falls der Gepäckträger noch anderweitig genutzt werden soll, muss man sich für ein Modell entscheiden, welches die Befestigung an der Hinterachse ermöglicht.

Es empfiehlt sich beim Kauf eines Anhängers zudem auf die Federung zu achten. Gute Hundeanhänger verfügen über eine Federung, die den Hund vor Erschütterungen und Stößen auf der Straße schützt. Diese Erschütterungen werden nicht an das Fahrrad weitergeleitet. Preiswerte Modelle verfügen über diese Funktion oftmals nicht.

Wenn zwei Hunde transportiert werden sollen, kann ein großer Anhänger gekauft werden. Dabei sollte die Gesamtlast nicht überschritten werden.

Wie gewöhnt man das Tier an den Anhänger?

Um das Tier an den Anhänger zu gewöhnen, braucht es ein wenig Geduld, Zeit und Übung. Die meisten Hunde gewöhnen sich schnell daran, es gibt aber auch Tiere, die auf solch eine Umstellung skeptischer reagieren.

Wenn der Hund noch nie zuvor in einer Hundetransportbox gewesen ist, könnte er sich ein wenig befremdlich fühlen. Fahrradanhänger für Hunde verfügen über einen Vorder- und einen Hinterausgang. Ein Eingang sollte geöffnet sein, damit der Hund hineingehen kann. Das dürfte mit der richtigen Motivation in Form von Leckerlis auch kein Problem sein. Nach ein paar Übungen kann man auch vorsichtig den zweiten Ausgang verschließen. Dabei ist es wichtig, dass man Ruhe und Geduld an den Tag legt und diese Übungen stressfrei durchführt. Wenn sich das Tier nun an den Anhänger gewöhnt hat und darin verharren kann, kann man den Anhänger bei der nächsten Übung ein wenig bewegen. Dies sollte in einer dem Hund bekannten Umgebung geschehen, wie zum Beispiel in der Wohnung oder im Garten. Nach der Fahrt darf natürlich nicht die Belohnung vergessen werden.

Die erste Probefahrt sollte im Garten oder in einem ruhigen Ort ohne Ablenkungen durchgeführt werden. Sobald der Hund in den Anhänger geht, wird er mit der Sicherheitsleine fixiert. Der Anhänger wird mit der Kupplung am Fahrrad befestigt. Dann fährt man eine kurze Strecke und belohnt den Hund für sein ruhiges Verhalten. Mit der Zeit kann man die Streckendauer erhöhen. Umso vertrauter der Hund mit dem Anhänger, umso entspannter wird die Fahrt für den geliebten Vierbeiner.

 

Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel.
Beitragsbild ist von ClipDealer.

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