Trockenfutter

Trockenfutter |

nicht geeignet zur Hunde – und Katzenernährung

 

Meine Bewertung:

2 Pfötchen

pfote_barfpfote_barf

 

Meine Bewertung möchte ich gerne anhand von Vor – und Nachteilen erläutern.

 

Vorteile von Trockenfutter :

 

  • teils geringe Kosten
  • wenig Aufwand bei der Fütterung
  • es riecht kaum bis garnicht
  • bequeme Lagerung im Sack oder auch in einer Futtertonne

 

Nachteile von Trockenfutter:

 

  • jedes Trockenfutter wird bei der Herstellung erhitzt, dadurch gehen sämtliche natürliche Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme verloren, die wiederum künstlich dem Futter hinzugefügt werden
  • enthält wenig Feuchtigkeit, da durch müssen Hund und Katze mehr trinken
  • jedes Trockenfutter, vorallem wenn es falsch gelagert wird, kann Futtermilben (Allergieauslöser) enthalten
  • das Risiko einer Magendarmdrehung ist groß, weil das Futter im Magen aufquilt
  • billige Füllstoffe werden zur Herstellung verwendet; Getreide wie Weizen, Mais, Soja etc. und Schlachtabfälle
  • Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Zucker sind oft Bestandteil von Trockenfutter
  • genaue Zusammensetzung vom Futter lässt sich kaum analysieren, man weiß nie genau, was alles wirklich darin verarbeitet worden ist
  • Futtermenge fällt im Gegensatz zu anderen Fütterungsarten sehr gering aus

Fakt ist, dass Trockenfutter sehr viele Inhaltsstoffe enthält, die Hund und Katze überhaupt nicht richtig verwerten können und sogar krank machen können. Hund und Katze sind Karnivoren (Fleischfresser) und keine Getreide- und Resteverwerter. Ebenso ist es ungesund, das Vitamine und Mineralstoffe nur künstlich zugesetzt werden. Auch Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Zucker gehören nicht zu einer gesunden und artgerechten Ernährung von Hund und Katze.

Ich vergebe trotzdem als Bewertung 2 Pfötchen, weil es mittlerweile auch hochwertige Trockenfutter-Sorten gibt. Die viel Fleisch enthalten und die ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe, Zucker etc. hergestellt werden. Diese haben aber auch natürlich ihren Preis. Wenn man sich auf BARF (Rohfütterung) einlassen würde, wären die Kosten sicher geringer und es wäre gesünder. Ebenso weiß man genau was man seinem Tier im Napf serviert. Aber das nur am Rande.

Wer unbedingt auf Trockenfutter besteht, sollte sich wenigstens überlegen den Hund und vorallem die Katze mit einer Mischfütterung zu verköstigen. Das bedeutet also ein Teil Trockenfutter und ein Teil gutes Nassfutter an zu bieten.

Ich kenne aber auch folgendes Problem; z.B. wenn man einen kranken Hund hat, der aus welchen Gründen auch immer nur noch ein spezielles Trockenfutter verträgt, sollte man nicht unbedingt das Futter noch umstellen. Dies wäre eine unnötige und zusätzliche Belastung für das kranke Tier.Dieser Fall kann natürlich ebenso gut auch Katzen betreffen.
Wer eine Futterumstellung trotzdem in Kauf nehmen möchte , sollte ruhig wissen dass die richtige Ernährung auch oft der Knackpunkt bei einer Krankheit sein kann. Also nur Mut!

Meiner Meinung nach ist es am besten einfach die beste Fütterungsart für seine/n Hund oder Katze und sich selber zu finden.

One thought on “Trockenfutter

  1. Der Hund ist kein Wolf, auch wenn das viele glauben wollen.
    Er kann sehr wohl hochwertiges pflanzliches Eiweiß verdauen, im Gegensatz zum Wolf !
    Es hat vielerlei Vorteile zusätzlich die oftmals gescholtenen “bösen Kohlenhydrate” zu füttern, u.a. auch Reduktion von tierischer Eiweißproduktion mit all ihren Folgen.
    Das größte Problem beim barfen sind neben unausgewogenen Portionen (weil Daumen x Pi) die HYGIENE .!!
    Rohes tierisches Eiweiß erfordert ein hohes Mass an Sauberkeit bei der Zubereitung. Untersuchungen (Kot) an gebarften Hunden ergaben ein breites Kaleidoskop an (menschen)krankmachenden Bakterien, Viren, Protozoen etc. ohne Krankheitssymptome beim Hund. ich-barfe.de: Machen Sie besser Ihre Hausaufgaben!

Comments are closed.