Fasten; ja oder nein?!

Fasten bei Rohfütterung / Barf

Das Fasten gehört eigentlich zum Barf  also zur Rohfütterung, weil man damit die naturübliche Ernährung des Wolfes nachahmen möchte. Dieser bekommt eben nicht jeden Tag eine Beute zufassen und muss dann fasten  sozusagen.
Im Prinzip entscheiden Sie selber darüber ob Sie ihren Hund fasten lassen oder nicht!
Es ist KEIN absolutes muss ihren Hund bei der Rohfütterung fasten zu lassen.

Es gibt eben Hunde, die haben immer Hunger und Frauchen oder Herrchen können es vielleicht nicht mit ansehen wie der Hund förmlich Hunger leiden muss. Andernfalls gibt es auch Hunde, die kein Fasten vertragen, weil sie zum Nüchternerbrechen o.ä. neigen. Folglich ist Fasten in dem Fall keineswegs zu empfehlen. Quälen Sie weder sich, noch ihren Hund!

Wenn Fasten nicht angesagt ist, können Sie stattdessen 1-2 Fleischfreie Tage einlegen, sie können aber auch jeden Tag Fleisch füttern. Also jeder wie er möchte oder wie es der Hund verträgt.

Zum Überdenken: Es gibt wichtige Gründe für Fasttage bzw. Fleischfreie Tage. Durch das Fasten wird der Magen-Darmtrakt und die Verdauungsorgane des Hundes entlastet und in dem sie nur Getreide, Obst und Gemüse füttern, evtl. auch Milchprodukte, wird der Darm zur Reinigung angeregt. Es hat also auch was gutes für ihren Hund!