Futterergänzungen

Nahrungsergänzung für Hunde

Muss ich bei Barf meinem Hund eine Futterergänzung füttern?

Ja, Futtergänzungen sind notwendig weil man mit einer normalen Barf-Ration nicht alle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente abdecken kann.
Einige Futterergänzungen brauchen nur kurweise gefüttert werden, andere müssen täglich oder sogar mehrmals die Woche gefüttert werden.

  • Bierhefe (enthält viele B-Vitamine und sind gut für Haut, Fell und Nerven, wirkt auch appetitanregend)
  • Heilerde (zur Regulierung der Darmflora sehr gut, z.B. bei Durchfall und um zuviel Magensäure zu dämmen)
  • Spirulina (stärkt das Immunsystem)
  • Chlorella (wird of zur Entgiftung verwendet)
  • Grünlippen Muschelextrakt (sehr gut für den Bewegungsapparat, hervorrangend bei Arthrose, HD = Hüftdysplasie oder sonstige Gelenkserkrankungen)
  • Seealgen (enthalten sehr viel Mineralien und Spurenelement, vorallem Jod, wichtig für Schilddrüsenfunktion, Haut, Fell, Wachstum usw.)
  • Hagebuttenpulver oder – schalen (reich an Vitamin C)
  • Tonerde (im Prinzip das gleiche wie Heilerde, kann auch äußerlich bei Gelenkproblemen usw. angewendet werden)
  • Slippery Elm Bark / Ulmenrinde (gut bei Durchfall, Schleimhautreizung von Magen u. Darm)

Quelle: eigene Erfahrung & http://www.barf-fuer-hunde.de/

2 thoughts on “Futterergänzungen

  1. Hallo von Barfen bin ich sehr úberzeugt aber ich frage mich schon lánger warum Ergánzungsmittel ?? Durch die gesunde Ernáhrung hat der Hund doch eigentlich alles was er braucht oder ? In der freien Natur gibt es ja eigentlich auch keine Pulverchen fúr alles.
    Liebe Grúße, Regina

    1. Hallo Regina,
      ja die Nahrungsergänzungsmittel müssen sein. Nicht alle, denn viele werden auch nur bei Erkrankungen zur Unterstützung eingesetzt. Das ist der Trugschluß den viele “Barfer” haben, sie füttern nur Fleisch mit Gemüse und ein bißchen Öl vielleicht und wundern sich dann das ihre Tiere trotz Barf nach einiger Zeit krank werden. Das kann einige Zeit gut gehen, weil der Organismus immer selber versucht sich über Wasser zu halten, bis es irgendwann nicht mehr geht. Der Hund ist nun mal kein Wolf und kann sich seine Beute nicht selber jagen, sondern er muss das fressen was er von uns Menschen vorgesetzt bekommt. Geschweige denn das viele garkeine Möglichkeit haben komplette Tiere aus Wildfang und/oder Freilandhaltung zu füttern. Zum Beispiel an Gehirn von Tieren kommt man garnicht mehr ran, da es nicht mehr verkauft wird wegen BSE usw. Selbst bei Wildhunden und Wölfen ist nachgewiesen worden, das sie zusätzlich zu Beutetieren Beeren, Nüssen, Samen und Kräuter fressen. Auch haben unsere Hunde eine viel höhere Lebenserwartung als z.B. der wildlebende Wolf, da sollte man sich fragen warum. Ich denke die Fakten sprechen für sich. Viele Grüße Sanny

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